Holzspalter: Heimisches Holz - Ihr sicherer Brennstoff
Freitag, den 16. Oktober 2009 um 09:26 Uhr
News (öffentlich) - IRMS aktuell
Brennholz zum heizen erlebt eine Renaissance: Nicht nur die unberechenbaren Öl- und Gas-Preise der letzten Jahre sowie die unsicheren Resourcen fördern diesen Trend. Auch aus ökologischer Sicht sind nachwachsende Rohstoffe wie Holz zum heizen sinnvoll, denn es kommt nur so viel CO² in die Umwelt, wie vorher von den Pflanzen aufgenommen wurde. Ein natürlicher Kreislauf.
Dabei ist das aufbereiten von Holz mit einem Holzspalter sehr energieschonend. Nur die klassische Axt benötigt noch weniger Energie. Zumindest weniger Energie in Form von Strom und Benzin. Und selbstverständlich sind hydraulsiche Brennnholz-Spalter moderner Bauart auch extrem sicher. Da kann die Axt längst nicht mehr mithalten....
Gängige Holzspalter werden heut zu Tage hydraulisch betrieben. Als Antrieb werden im privaten Bereich meist Holzspalter mit Elektromotor verwendet. Sowohl Modelle mit 230 als auch 400 Volt Anschluss sind hier gängig. Profis in der Landwirtschaft verwenden oft Holzspalter mit Zapfwelle oder Kombi-Modelle mit Zapfwelle und Elektroantrieb. Zapfwellen-betriebene Geräte werden direkt an die Kraftzufuhr des Traktors angekoppelt. In seltene Fällen werden aber auch Holzspalter mit eigenem Benzinmotor eingesetzt. Die Preise von Holzspaltern liegen, je nach Leistung, zwischen 200 und 5000 Euro. Gebrauchte Holzspalter sollten in jedem Fall vor dem Kauf von einem Fachmann inspiziert worden sein. Dieser kann Ihnen auch die Service-Sicherheit geben, um lange den optimalen Nutzen und Freude an Ihrem Gerät zu haben.
Das Wirkprinzip aller Holzspalter ist im Grunde identisch und vergleichbar mit dem einer Axt: Eine Kraft wirkt von oben auf das vorgsägte Holzstück ein und teilt es. Während bei Äxten vor allem die Schärfe und Geschwindigkeit des Schlages entscheidend sind, ist es bei Holspaltern der Duck in Tonnen. Die Spaltkeile und Spaltkreuze sind, verglichen mit einer Axt, relativ stumpf und müssen selten nachgeschärft werden. Auch ist die Geschwindigeit mit der ein Holsspalter auf das Holzstück einwirkt ist sehr gering und somit sehr sicher in der Anwendung. Es ist bei einem Brennholzspalter vor allem der hydraulische Druck von 6 bis 20 Tonnen der das Holz in Scheite teilt. Bei einem Vierfach-Spaltkreuz sogar gleich vier Holzscheite in einem Arbeitsagang. Fragen Sie Ihren Forst und Gartengeräte-Händler - er berät Sie gerne.
Am besten geeigent zum befeuern sind Harthölzer wie heimische Buche oder Eiche. Sie brennen ruhig und gleichmäßig. Zum verarbeiten solcher Hart-Hölzer sind Brennholzspalter ideal geignet! Weichhölzer hingegen haben einen geringen Brennwert. Fichte und Kiefer, die sehr harzig sind, sollten als Brennholz hingegen in jedem Fall nur in einer geschlossenen Brennstelle verfeuert werden, also keiensfalls in einem offenen Kamin. Das heisse Harz kann in der Glut regelrecht explodieren. Am teuersten sind Hölzer von Obstbäumen als Brennholz. Bei offenen Brennstellen bieten sie allerdings das schönste und ästhetischste Flammen-Bild. Um an Brennholz zu kommen lohnt ein Blick ins Telefonbuch: Beim nächsten Forstamt können Sie sich informieren. Sie können sich auch bei Wald-Besitzern einen Holz-Leseschein besorgen und selbst im Wald Holz sammeln. Dies ist dann sicherlich eine der günstigsten Arten sein Heim zu heizen und um sehr unabhänig vom aktuellen Ölpreis auf den Weltmärkten zu sein....
Tags: holzspalter brennholzspalter brennholz
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